Das Glück lebt im Magen!

Dies ist eine Geschichte von einem empfindlichen Magen:

Der Magen mag es, wenn warmer feuchter Speisebrei in ihn hineinrutscht.
Dieses Glück hatte er, als er noch ein kleines Kind war.
Die Mutter hat ihm nur das Beste gegeben!

Mit der Zeit hat der Magen gemerkt, dass er auch mit größeren Brocken fertig werden muss. Das verlangte dem kleinen Magen sehr viel Arbeit ab. Mit seiner Muskelkraft knetete er die großen Stücke zum Speisebrei, produzierte Säure, um die Brocken zu desinfizieren, Pepsin, um die Eiweiße zu spalten und jede Menge Schleim, um sich selbst vor den aggressiven Flüssigkeiten zu schützen.

Der Magen war tüchtig und in ein paar Stunden hatte er seine Arbeit erledigt. In der Nacht konnte er ruhig schlafen und der Körper hat ihn mit allem versorgt.
Von 7 bis 9 Uhr früh war er fit wie ein Turnschuh, alle Kräfte standen ihm zu Verfügung – das war seine Zeit!
So ging er satt zum Kindergarten, danach zur Schule und die Welt war in Ordnung.

Dann passierte etwas mit dem Körper: Die Brocken kamen in gewaltigen Mengen und immer öfter, und immer mehr. Manche waren eiskalt.
Sie kamen sogar in der Nacht. Der Magen wurde mit der Arbeit nicht mehr fertig und die Brocken lagen vor ihm, wie ein gewaltiger Berg!

Der kleine Magen musste sich dehnen. Dabei entstanden Stellen, die er mit seinem Schleim nicht mehr schützen konnte und sie gingen zu Grunde. Damit war ein Nährboden für das Bakterium Heliobacter Pylori erschaffen.

Aber der Magen hat still gelitten, er dachte, er muss mit allem selbst fertig werden!

Erst, wenn Saure ihn tief angegriffen hat, hat er sich vor Schmerzen zusammengezogen und die Säure nach oben geworfen.
Seiner Freundin, die Speiseröhre, hat das gar nicht gefallen, sie nannte es Sodbrennen und schickte den Patienten zur Apotheke.
Er bekam ein Mittel, um die Säure zu neutralisieren. Die Speiseröhre
war zufrieden, der Magen hatte auch weniger Schmerzen.

Aber am glücklichsten waren die Bakterien und Parasiten, sie konnten jetzt endlich ungehindert in den Darm passieren und sich in diesem Schlaraffenland sich endlos vermehren!
Der Darm wurde plötzlich voll mit Schädlingen besiedelt.
Er war nicht so geduldig, wie der Magen, der Darm schlug durch heftige
Blähungen mit Koliken Alarm. Das hat geholfen!

Der kleine empfindliche Magen bekam eine Therapie – morgens einen Heilerde-Mineraldrink zur Heilung seiner Wunden und einige homöopathische Mittel zur Aktivierung seiner Heilkräfte.

Der Körper vom kleinen Magen hat noch einen Bluttest auf Allergien (imupro.de) machen lassen, und es wurde festgestellt, dass er Weizenprodukte und andere glutenhaltige Getreide lieber meiden sollte, genau wie scharfe Gewürze, Milchprodukte und Eier.

Nun wurde er, wie in guten alten Zeiten, wieder um 7 Uhr früh mit warmen und gut gekauten Speisen gefüttert. Alle drei Stunden bekam er kleine Portionen von warmen und leicht verdaulichen Leckereien, wie Maiskolben mit Salz und Butter, Kürbissuppe, Kartoffelpüree mit Spargel, Risotto mit Karotten, Maisnudeln mit Basilikum.
Das war ein leichtes Spiel für ihn und der Magen wurde wieder glücklich!

Dies ist das Ende der Geschichte vom kleinen empfindlichen Magen.

Wenn Ihr Magen auch manchmal Probleme hat, können Sie mich gerne ansprechen!

Noch ein Hinweis zum Heilmittelwerberecht:
Unter Berücksichtigung von § 3 des Heilmittelwerbegesetzes weise ich auf folgendes hin:
Die in diesem Artikel vorgestellten Therapie- und Behandlungsmethoden sind Verfahren, die wissenschaftlich noch nicht anerkannt sind. Die Beschreibungen über Eigenschaften und Wirkungen der vorgestellten Methoden  beruhen auf meinen langjährigen Erkenntnissen.
Dieser eingestellte Text dient ausschließlich der allgemeinen Information. Er stellt keinen medizinischen Ratschlag oder medizinische Anweisungen dar und versteht sich nicht als Aufruf zur Selbstbehandlung.